“Kinder unterm Regenbogen“ – Konzert als Projektidee

Lieder und Tanz zur Integration ein voller Erfolg

Ein Kinderlieder-Konzert zum Mitmachen, Singen und Tanzen begeisterte 150 Grundschul- und Kita-Kinder aus Bersenbrück im Medienforum. Die Kinderliedermacher Heiner Rusche aus Diepholz und Christian Hüser aus Meppen präsentierten Kinderlieder aus ihrem Album „Kinder unterm Regenbogen“ zum Thema kulturelle Vielfalt und Integration. Nach Herzenslust durften die Kinder klatschen, stampfen, hüpfen, winken und tanzen – die beiden Musiker machten es schließlich vor und animierten auch die begleitenden Erzieher und Lehrkräfte zum Mitmachen.

Heiner Rusche und Christian Hüser begeisterten die Bersenbrücker Kinder im Medienforum mit ihren interkulturellen Mitmach-Liedern.
Heiner Rusche und Christian Hüser begeisterten die Bersenbrücker Kinder im Medienforum mit ihren interkulturellen Mitmach-Liedern.

 

„Kinderlieder und Spiele können Brücken bauen, das verbindet Kinder mit und ohne Migrationshintergrund“, erklärt Christian Hüser das musikalische Projekt. Zusätzlich zum einführenden Konzert gibt es für Betreuer und Pädagogen eine ergänzende CD sowie ein Begleitheft mit Notenmaterial, Spielideen, Tanzvorschlägen und weiteren Anregungen, um das musikalische Konzept in den jeweiligen Einrichtungen fortzuführen. Strahlend schickten die Kinder ein musikalisches „Lächeln in die Welt“, fühlten sich verbunden in Fröhlichkeit, Mut und Traurigkeit als „Weltkinder“.  Hände, Nase, Augen und Ohren sind bei allen gleich und doch ganz verschieden – jeder ist „einzigartig“, lautete eine weitere Liedbotschaft.  

Heiner Rusche und Christian Hüser begeisterten die Bersenbrücker Kinder im Medienforum mit ihren interkulturellen Mitmach-Liedern.

 

Die Ehrenamtsbeauftragte Gabriele Linster hatte die Liedermacher nach Bersenbrück eingeladen, um die Arbeit der freiwilligen Integrationshelfer vor Ort auf diese Weise zu unterstützen. Viele Kinder aus Flüchtlingsfamilien, aber auch aus anderen Familien mit Migrationshintergrund besuchen entweder die Grundschule oder eine der Kitas in Bersenbrück.  „Dieses Musikprojekt fördert das interkulturelle Verständnis, in dem es alle Sinne und den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder mit einbezieht“, erläutert Heiner Rusche. Und das ist bei allen erkennbar gleich. Ob Migrationshintergrund oder nicht, beim Hüpfen und Strecken sind die Kleinen ebenso begeistert dabei wie bei der gewollten Knuddelattacke auf Erzieherinnen und Betreuungskräfte. Auch bei der gemeinsamen Abschluss(b)polonäse ohne Nudeln machen alle mit – Kinder und Erwachsene folgen den Musikern durch den Großen Raum im Medienforum. Am Ende sind alle ziemlich aus der Puste, wirken aber auch richtig glücklich.

Im Anschluss an das Konzert zeigten die beiden Liedermacher in einer vierstündigen Schulung den pädagogischen Fachkräften, ehrenamtlichen Betreuern und weiteren Interessierten, wie sie mit dem Begleitmaterial die ersten Impulse des Konzerts für die Kinder langfristig aufarbeiten und intensivieren können – also ein durchaus nachhaltiges Konzept zur Integration. Auch für dieses Begleitseminar hat die Samtgemeinde Bersenbrück ebenso wie für das Konzert die Kosten übernommen.

 

 

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24-Stunden-Schwimmen in Bersenbrück am 10. und 11. Juni

Am Samstag, dem 10. Juni startet um zwölf Uhr mittags das 24-Stunden-Schwimmen in Bersenbrück – mittlerweile zum sechsten Mal.  Im vergangenen Jahr haben 127 Schwimmbegeisterte insgesamt 663 Kilometer geschafft – viele herausragende Einzelleistungen im zweistelligen Kilometerbereich machten das möglich.

Am Samstag, dem 10. Juni beginnt zum sechsten Mal das 24-Stunden-Schwimmen im Bersenbrücker Freibad.
Am Samstag, dem 10. Juni beginnt zum sechsten Mal das 24-Stunden-Schwimmen im Bersenbrücker Freibad.

 

Auch in diesem Jahr hofft das Veranstalter-Team im Freibad auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die während der 24 Stunden bis Sonntagmittag ihre Bahnen ziehen. Jede Bahn wird von den fleißigen Helfern am Rand notiert, jeder Kilometer addiert – Tag und Nacht. Natürlich müssen die Schwimmer nicht pausenlos im Wasser bleiben, viele gehen während der 24 Stunden mehrmals ins Becken und nutzen die Zeiten dazwischen zum Essen, Trinken, Schlafen und Kräfte auffrischen.

Die erschwommenen Ergebnisse werden nach Geschlecht und Altersklassen gewertet: Kinder bis 12, Jugendliche von 13 bis 17, Erwachsene von 18 bis 60 und Senioren ab 60 Jahren. Jahreskarten und Zwölferkarten fürs Freibad sowie Sachpreise gibt es dann am Sonntag für die ausdauerndsten Schwimmer. Es können sich auch Gruppen zum 24-Stunden-Schwimmen anmelden, hierbei zählt die Altersklasse des jeweils ältesten Gruppenmitgliedes für die Gesamtwertung der Gruppe. Die Anmeldungen von Gruppen wird nur bis 18 Uhr am Samstag entgegen genommen.

Zusätzlich gibt es eine Verlosung für alle Schwimmer, die 5000 Meter und mehr schwimmen. Das Mitmachen beim 24-Stunden-Schwimmen im Bersenbrücker Freibad lohnt sich also, der Spaß ist garantiert und das Wasser ist in jedem Fall konstant 28 Grad warm, auch nachts. Zwischendurch kann man Kuchen, Pommes oder Frühstück im Café-Bistro des Freibades genießen, je nachdem, zu welcher Tages- oder Nachtzeit man gerade unterwegs ist. Die Rund-um-die-Uhr-Öffnung des Freibades an diesem Wochenende gilt allerdings nur für Teilnehmer beim 24-Stunden-Schwimmen. Für alle übrigen Schwimmer und Freibadbesucher gelten die normalen Öffnungszeiten.

Die Schwimmmeister freuen sich jedenfalls auf rege Beteiligung am Samstag und Sonntag – tagsüber und nachts. Am 11. Juni endet das 24-Stunden-Schwimmen dann um genau zwölf Uhr. Im Anschluss werden die Streckenergebnisse addiert und die Sieger in den jeweiligen Altersgruppen ermittelt. Helfer können sich unter Telefon 05439/ 93903 bei den Schwimmmeistern melden.

 

 

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