Möbel für Stadtverwaltung in der Marktschule

Mit dem Aufstellen der Büromöbel in den Räumen der Marktschule rückt der Umzug für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung näher. Die Umbauten und Renovierungsarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen, jetzt folgt der Umzug in Etappen. Nach der Aufstellung der Büromöbel werden dann die elektronischen Geräte zur Datenverarbeitung installiert. In der folgenden Woche erfolgt der Transport von Akten und Unterlagen aus dem Rathaus in die Marktschule.

Mit dem Transport der neuen Büromöbel beginnt der Umzug in die Räume der Stadtverwaltung in der Marktschule.
Mit dem Transport der neuen Büromöbel beginnt der Umzug in die Räume der Stadtverwaltung in der Marktschule.

 

Wenn nichts mehr dazwischen kommt, ist nach Ostern dann alles so eingeräumt, dass Phil Wesselkämper, Ulrike Siltmann, Uwe Duchow und Andrea Mimjähner als Team der Stadtverwaltung ihre Arbeit aufnehmen können. Ihre Aufgaben für die Stadt Bersenbrück erledigen sie bereits seit Anfang April im Rathaus der Samtgemeinde. Dazu gehören Bauanträge, Grundstücksangelegenheiten, Straßenbaumaßnahmen und auch Vereinsangelegenheiten – dies können Bürger und Bürgerinnen aus der Stadt Bersenbrück künftig in den Räumen der Marktschule erledigen. Für alle übrigen Belange sind weiterhin die Mitarbeiter der verschiedenen Fachdienste im Rathaus der Samtgemeinde zuständig, dazu gehören Bürgerservice, Standesamt, Sozialamt, Familienservicebüro, Ordnungsamt und mehr.

„Natürlich arbeiten die Mitarbeiter in der Marktschule auch weiterhin konstruktiv mit den Fachdiensten im Rathaus zusammen. Wir freuen uns, dass wir die neuen Strukturen mit kompetenten Leuten besetzen konnten, die gut in die Verwaltungsabläufe und in die Stadtthemen eingearbeitet sind“, stellt Erster Samtgemeinderat Andreas Güttler fest. Beim Einräumen der neuen Möbel hat er dem Stadt-Team gleich einen ersten Besuch gemacht. Positiv äußert sich auch Bürgermeister Christian Klütsch. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit einem tollen Team – so wie das auch in den anderen Mitgliedsgemeinden üblich ist. Wichtig sind unterm Strich gute Arbeitsergebnisse für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt“, fasst er die Zielvorgabe zusammen. Mitte Mai wird die offizielle Eröffnung der Stadtverwaltung stattfinden. Die neue Adresse der Stadtverwaltung lautet: Stadtverwaltung Bersenbrück, Markt 6, 49593 Bersenbrück, Telefon: 05439/60294- 6 60.

 

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Mitteilung der Samtgemeinde Bersenbrück

 

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Klosterpforte in Bersenbrück wird saniert

Erste Maßnahme im Torhaus

Dem gescheckten Nagekäfer (Xestobium rufovillosum) geht es an den Kragen im Torhaus der Klosterpforte Bersenbrück. Er ist dafür verantwortlich, dass die Holzbalken in dem historischen Gebäude im Laufe der Zeit so instabil geworden sind, dass ein Erhalt ohne vorherige gründliche Sanierung nicht mehr möglich wäre. Durch Pilzbefall war das Holz bereits vorgeschädigt und bot dem fünf bis sieben Millimeter großen Käfer erst die Möglichkeit, sich dort häuslich niederzulassen. Er frisst sich durch die Balken, um seine Eier dort abzulegen, aus denen später Larven schlüpfen, die sich natürlich auch wieder durchfressen und so fort.

Mit einem thermisch geregelten Warmluftverfahren wird den Nagekäfern, die auch bunte Pochkäfer genannt werden, jetzt der Garaus gemacht. Dabei wird die Luft in den Räumen rund eine Woche lang auf 56 Grad erwärmt, gemessen wird im betroffenen Kernholz. Ein ökologisches und kostenaufwendiges Verfahren, das die Bausubstanz schont.

Christoph Probst, Johanes Koop, Jürgen Brockmann, Christoph Diers, Hans Schülke und Franz Buitmann (von rechts) besprechen die anstehenden Sanierungsmaßnahmen der Klosterpforte.
Christoph Probst, Johanes Koop, Jürgen Brockmann, Christoph Diers, Hans Schülke und Franz Buitmann (von rechts) besprechen die anstehenden Sanierungsmaßnahmen der Klosterpforte.

 

Danach folgt eine gründliche Restauration über drei Monate, an der Maurer, Maler und Klempner beteiligt sind. Bei einem Treffen an der Klosterpforte besprachen Jürgen Brockmann vom Fachdienst Planen und Bauen der Samtgemeinde sowie Bauleiter und Restaurator Christoph Probst vom gleichnamigen Projektierungsbüro gemeinsam mit Christoph Diers und Hans Schülke der Firma IRT (Innovative Restaurierungstechnik) die nächsten Maßnahmen und zeitlichen Abläufe. Mit dabei Johannes Koop und Franz Buitmann für die Stadt Bersenbrück. Fördermittel für diese Maßnahme gibt es vom Amt für regionale Landesentwicklung (ARL) aus dem Zile-Topf (Richtlinie über die Gewährung von Zuwendung zur integrierten ländlichen Entwicklung – ZILE).

Das Torhaus der Klosterpforte wird zuerst saniert, der Durchgang bleibt deswegen zeitweise gesperrt. Der daneben liegende Zellentrakt mit dem ehemaligen Gefängnis wird in einer zweiten Maßnahme saniert, für die noch Fördergelder beantragt werden. Wenn alles klappt, geht es dort im Herbst weiter. Während Bauarbeiten in den kommenden Wochen bleiben die Toiletten in der Klosterpforte geschlossen. Durch die Arbeiten sind auch die umliegenden Parkplatzmöglichkeiten eingeschränkt. Die Egotherapiepraxis Garmann und Lüns im angrenzenden Teil der Klosterpforte ist von den Sanierungsmaßnahmen nicht betroffen und bleibt weiterhin geöffnet.

 

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Mitteilung der Samtgemeinde Bersenbrück

 

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