Logistikzentrum Nord des Landkreises Osnabrück eingeweiht

Nach fast zweijähriger Bauzeit folgt jetzt die offizielle Inbetriebnahme: Mit einer Feierstunde hat der Landkreis Osnabrück das Logistikzentrum Nord in Bersenbrück eingeweiht. Architekt Klemens Hölscher überreichte dabei Landrat Michael Lübbersmann den symbolischen Schlüssel – der eine besondere Gestaltung aufweist: So zeigt der Schlüsselbart die Form des Gebäudes.

Architekt Klemens Hölscher (links) überreichte Landrat Michael Lübbersmann den symbolischen Schlüssel für das Logistikzentrum Nord.
Architekt Klemens Hölscher (links) überreichte Landrat Michael Lübbersmann den symbolischen Schlüssel für das Logistikzentrum Nord.

 

Einige Details fehlen noch, wie etwa das Tor, das künftig die Salzvorräte in einer Halle vor Wind und Wetter schützen wird. Dennoch liegen die Arbeiten voll im Zeitplan, sagte Landrat Michael Lübbersmann bei der Veranstaltung. So konnten die Mitarbeiter des Veterinäramtes bereits Ende Dezember 2016 einziehen, gefolgt von den Mitarbeitern des Straßenverkehrsamtes Anfang Februar 2017. Zuletzt wurden die Feuerwehrtechnische Zentrale Nord und die Kreisstraßenmeisterei Nord in das Logistikzentrum verlegt. Das neue Gebäude sei ein „bauliches Schmuckstück“ betonte der Landrat. Die Grundfläche beträgt rund 22.000 Quadratmeter, was ungefähr drei Fußballfeldern entspricht, beschrieb Hölscher die Dimensionen.

Die Entscheidung für einen Neubau war aus verschiedenen Gründen erfolgt. So war bei der Kreisstraßenmeisterei Nord in Bersenbrück ein erheblicher Instandhaltungsstau zu verzeichnen. Gleichzeitig waren Erneuerung und Erweiterung der Feuerwehrtechnischen Zentrale Nord notwendig, die für die vier Nordkreissamtgemeinden sowie die Stadt Bramsche zuständig ist. Ein zeitgemäßes Logistikzentrum war zudem zur Bewirtschaftung von Tierseuchenkrisen wie Schweine- oder Geflügelpest erforderlich. Dieses muss bei Tierseuchen ausreichend Platz für Tierärzte und Helfer bieten.

Vom Büro ISFM aus Ahlen wurde in Zusammenarbeit mit den betroffenen Fachdiensten ein Raumkonzept für das Bauvorhaben erstellt. Dies wurde zur Grundlage für einen Architektenwettbewerb mit 15 teilnehmenden Büros. Laut Jury wurden sämtliche Anforderungen durch den Entwurf des Büros Reinders Architekten BDA aus Osnabrück erfüllt. Auf den ersten Spatenstich im August 2015 folgte bereits im Juni 2016 das Richtfest. Zeitgleich baute die Stadt Bersenbrück auf der Bramscher Straße einen Kreisverkehr als neuen Zugang zum Logistikzentrum. Die Einrichtungen, die in dem neuen Gebäude untergebracht sind, verfügen jetzt über größere und geräumigere Arbeits- und Aufenthaltsbereiche sowie über eine Reihe von technischen Verbesserungen. Bei der Einweihung segneten Pastor Matthias Köster von der Katholischen Pfarreiengemeinschaft Hasegrund sowie Pastor Jürgen Kuhlmann vom Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreis Bramsche die neuen Räumlichkeiten.

 

 

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Pressemitteilung des Landkreises Osnabrück, zugegangen per eMail über den Presseverteiler

 

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 Bilder Landkreis Osnabrück/Henning Müller-Detert
 

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Kooperation zur Neuausrichtung des Museums Bersenbrück

Elf Partner mit einem anspruchsvollen Ziel: Das Museum in Bersenbrück soll ein kulturelles Aushängeschild des Osnabrücker Nordkreises werden. Das haben in einem Kooperationsvertrag folgende Partner beschlossen: der Landkreis Osnabrück, der Kreisheimatbund Bersenbrück e. V., der Heimatverein Bersenbrück e. V., der Förderverein des Museums in Bersenbrück e. V., die Stiftung Kreis Greifenhagen/Pommern-Beyersdorff-Wyrow, die Städte Bramsche und Bersenbrück und die Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen. Damit verpflichten sie sich, das Museum in Bersenbrück zu einem interessanten Ort der Regionalgeschichte und der Bildung zu entwickeln. Ständiger Gast des Kuratoriums ist der Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Kultur und Sport beim Landkreis Osnabrück, Frank Stiller. Zukünftig sollen die Besonderheiten des Osnabrücker Nordlandes, die regionale Bauernhauskultur sowie die Geschichte des Klosters und des späteren Verwaltungssitzes Bersenbrück dargestellt werden.

Elf Partner, ein gemeinsames Ziel: Die Kooperationspartner haben sich mit einem Vertrag zur Neukonzeption des Museums in Bersenbrück verpflichtet und wollen das historische Gebäude zu einem kulturellen Aushängeschild des Nordkreises machen.
Elf Partner, ein gemeinsames Ziel: Die Kooperationspartner haben sich mit einem Vertrag zur Neukonzeption des Museums in Bersenbrück verpflichtet und wollen das historische Gebäude zu einem kulturellen Aushängeschild des Nordkreises machen.

 

Die elf Kooperationspartner bilden dazu ein Kuratorium, das über das Sammlungs- und Ausstellungskonzept entscheidet und die wesentlichen Arbeitsschwerpunkte des Museums vorgibt. Als Vorsitzender des Kuratoriums bedankte sich Kreisrat Matthias Selle bei allen Mitgliedern für deren Bereitschaft, an der Neustrukturierung mitzuwirken. „Die bisherige harmonische Zusammenarbeit zeigt, dass alle Kooperationspartner gewillt sind, das zukünftige Museum des Nordlkreises gemeinsam zu gestalten und zu führen“, so Selle. „Ich bin mir sicher, dass wir mit dieser Kultureinrichtung ein weiteres Highlight in der breiten Kulturszene unseres Osnabrücker Landes schaffen.“

Das Museum in der Stadt Bersenbrück geht zurück auf eine Gründung des Bersenbrücker Landrats Hermann Rothert (Amtszeit 1911 bis 1933) und wurde 1924 im Wirtschaftsflügel des früheren Zisterzienserklosters eingerichtet. Das Museum verfügt über hochwertige Sammlungsbestände aus unterschiedlichen Bereichen wie Regionalgeschichte, Kunstgeschichte, Volkskunde sowie moderner Keramik und Bildern von Franz Hecker.
Seit Anfang 2016 ist das Museum geschlossen und die 2.000 Exponate sind ausgelagert. Die umfangreichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten sind in vollem Gange. Der Baustellenzugang wurde genau dort platziert, wo der zukünftige Eingang zum Museum erfolgt. Eine notwendige bauhistorische Untersuchung des Gebäudes hat ergeben, dass hier bereits ein Zugang zu dem ehemaligen Wirtschaftsteil des Museums bestand. Der Zwischenbau als jetziger Eingangsbereich und das Rothertsche Teehaus werden in naher Zukunft abgerissen.

 

 

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Pressemitteilung des Landkreises Osnabrück, zugegangen per eMail über den Presseverteiler

 

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 Hermann Pentermann/Landkreis Osnabrück
 

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