Kettenkamp und Ankum machen „gemeinsame Sache“

Antrag als Dorfregion auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm Niedersachsen

Welche der Nachbargemeinden hat Interesse, gemeinsam mit Kettenkamp einen Antrag auf Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm zu stellen? Mit dieser Frage wandte sich die Kommune an ihre Nachbarn und wurde fündig in Ankum. In einem ersten Abstimmungsgespräch wurden jetzt die Weichen für einen gemeinsamen Antrag gestellt.
 
Die Gemeinde Kettenkamp hatte vor Wochen alle Nachbargemeinden kontaktiert, die als Partner für einen gemeinsamen Antrag zur "DE Dorfentwicklung/Dorferneuerung" in Frage kommen könnten. Die Gemeinde Nortrup ist bereits in der Dorfregion Artland involviert, die Gemeinden Eggermühlen und Berge haben  andere Pläne und sind deshalb an einer Zusammenarbeit nicht interessiert. Die Ankumer dagegen hatten ihrerseits bereits eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen und spielten mit dem Gedanken, sich ebenfalls um Aufnahme in das Programm zu bewerben. Aufgrund eines entsprechenden Ratsbeschlusses erarbeitet die Arbeitsgruppe bereits einen Antrag. Da kam die Kettenkamper Anfrage gerade recht. Als sogenannte „Dorfregion“ würden sie in diesem Programm eng zusammenarbeiten, um gemeinsame Lösungsansätze für die bevorstehenden Herausforderungen zu erarbeiten.

Auf geht’s: als Dorfregion hoffentlich in die Förderkulisse des Dorferneuerungsprogramms. Ein erstes Gespräch dazu führten die Bürgermeister und Ratsherren aus Kettenkamp und Ankum Christoph Lüken, Heinrich Möller, Detert Brummer-Bange, Reinhard Wilke, Michael Johanning, Gerd Holzgräfe und Philipp Heuer (von links)
Auf geht’s: als Dorfregion hoffentlich in die Förderkulisse des Dorferneuerungsprogramms. Ein erstes Gespräch dazu führten die Bürgermeister und Ratsherren aus Kettenkamp und Ankum Christoph Lüken, Heinrich Möller, Detert Brummer-Bange, Reinhard Wilke, Michael Johanning, Gerd Holzgräfe und Philipp Heuer (von links)

 

Die Zusammenarbeit über kommunalen Grenzen hinweg ist sinnvoll, da dadurch eine ganze Dorfregion in den Genuss der Förderung gelangen würde und viele Themen trotz der Größenunterschiede sich in den Orten ähnlich darstellen. Vielseitige mögliche Handlungsfelder kommen dabei in Frage, wie beispielsweise barrierefreie Verkehrswege, attraktiver Dorfkern, Leerstandmanagement von Häusern und Geschäften oder Kultur und Vereinswesen.

Das sieht auch der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Kettenkamp, Michael Johanning, so: „Wir sind hier aktiv auf die Nachbargemeinden zugegangen, weil nicht nur bei diesem Thema eine konstruktive Zusammenarbeit über kommunale Grenzen sinnvoll und förderlich ist. Das sollten wir in vielen weiteren Themenfeldern weiter ausbauen.“, so seine Aussage.

Nach dem ersten Abstimmungsgespräch machen sich die beiden Gemeinden nun auf den Weg, einen gemeinsamen Regionsantrag zu erstellen, um damit erfolgreich in eine mögliche Förderkulisse für die nächste Dorferneuerung, die über acht Jahre läuft, zu kommen. Auch die Bürgermeister Reinhard Wilke und Detert Brummer-Bange sind zufrieden mit den Arbeitsergebnissen des ersten Termins: „ Wir freuen uns über die Bereitschaft unserer Gemeinden und die hoffentlich positive Erstellung eines Antrages.“, gehen die Bürgermeister aktiv die weiteren Schritte an.

Nach Auswahl eines gemeinsamen Beratungsbüros für die Erstellung des Antrages geht es los mit der Erarbeitung von Inhalten. Hierfür setzen beide Gemeinden auf jeden Fall auf Bürgerbeteiligung und planen, die Bürgerinnen und Bürger dazu bereits zur Antragserstellung mit ins Boot zu holen. Weitere Informationen dazu gibt es frühzeitig, so die Kommunen Kettenkamp und Ankum.

 

 

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Pressemitteilung Gemeinde Kettenkamp

 
 

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