Notfalldosen in den Kühlschrank

Mit Hilfe von Notfalldosen sollen Retter in häuslichen Notfällen noch schneller in die Lage versetzt werden, lebenswichtige Informationen über Patienten zu erhalten und dadurch rascher helfen zu können.
Viele Menschen haben schon jetzt ihre wichtigen Unterlagen für Notfälle an einem sicheren Ort in ihrem Haushalt verwahrt. Notfall- und Impfpass, Medikamentenplan, Patientenverfügung, Telefonnummern vom Hausarzt und Angehörigen und anderes mehr. Einige nutzen dafür bereits die praktischen Notfallmappen der Samtgemeinde. Aber nicht jeder Mensch verwahrt seine Notfallmappe am gleichen Ort. Ob diese nun auf dem Nachttisch im Schlafzimmer liegt oder in der Küchenschublade, vielleicht im Schreibtisch oder im Garderobenfach – das weiß ein Retter im Notfall nicht und er hat auch nicht die Zeit, danach zu suchen.

Die Notfalldose sollte in jedem Kühlschrank stehen, finden Horst Baier und Gabriele Linster.
Die Notfalldose sollte in jedem Kühlschrank stehen, finden Horst Baier und Gabriele Linster.


Dafür gibt es jetzt die praktischen Notfalldosen, die im Ausland bereits erfolgreich benutzt werden. Die Notfalldose steht zuverlässig in der Kühlschranktür und enthält entweder die wichtigsten Daten des Patienten auf einem Vordruck oder eben den Hinweis auf die Lagerung der Notfallmappe im Haushalt. Der Gedanke dahinter ist so simpel wie logisch: In jedem Haushalt gibt es eine Küche und darin einen Kühlschrank. Der ist auch von Ortsunkundigen schnell zu finden und damit auch die Notfalldose in der Kühlschranktür mit den lebenswichtigen Informationen. Ein entsprechender Aufkleber auf dem Kühlschrank sowie ein weiterer auf der Innenseite der Wohnungstür geben dem geschulten Retter schon beim Eintreffen den gezielten Hinweis auf das Vorhandensein der Notfalldose.
Von diesem sicheren System ist die Seniorenbeauftragte der Samtgemeinde Bersenbrück überzeugt und mit ihr Samtgemeindebürgermeister Dr. Horst Baier.

Die Notfalldose gibt es zurzeit im Seniorenservicebüro im Bersenbrücker Rathaus sowie in den Gemeindebüros in Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste. Eine Notfalldose kostet 1,50 Euro. Weitere Informationen unter Telefon: 05439/ 962 153 oder per E-Mail: linster [AT] bersenbrueck [PUNKT] de.

 

 

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Schiedspersonenwechsel in der Samtgemeinde Bersenbrück

Schiedsmann Heinz-Georg Arends ist für seine zehnjährige ehrenamtliche Tätigkeit geehrt worden. Zu seiner neuen Stellvertreterin wurde Henrika Oeverhaus ernannt.

Carsten Stalljohann überreichte Heinz-Georg Arends eine Dankurkunde. Als stellvertretende Schiedsfrau wurde Henrika Oeverhaus verpflichtet, Horst Baier, Clemens Dust und Andreas Schulte gratulierten.
Carsten Stalljohann überreichte Heinz-Georg Arends eine Dankurkunde. Als stellvertretende Schiedsfrau wurde Henrika Oeverhaus verpflichtet, Horst Baier, Clemens Dust und Andreas Schulte gratulierten.

 

In einer kleinen Feierstunde im Bersenbrücker Rathaus überreichte der stellvertretende Direktor des Amtsgerichtes Carsten Stalljohann dem Bersenbrücker Schiedsmann eine Dankesurkunde für seine zehnjährige Tätigkeit. Schiedspersonen haben schon seit langer Zeit sehr gute Erfahrungen mit außergerichtlichen Schlichtungen gemacht. Zudem nehmen sie mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit den Richtern Arbeit ab, sagte Stalljohann und verwies auf die lange Tradition des Schiedsamtes, die älter sei als die des Amtsgerichtes in Bersenbrück. Ein Geschenk und Blumen erhielt Heinz-Georg Arends auch von Samtgemeindebürgermeister Dr. Horst Baier, der sich ebenso wie Fachdienstleiter Andreas Schulte für das Engagement des Bersenbrücker Schlichters bedankte.

Die hohen Erfolgsquoten in der Streitschlichtung belegen auch heute noch die erfolgreiche Arbeit des traditionellen Schiedsamtes, erklärte Clemens Dust, Vorsitzende der Bezirksvereinigung Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim. Mit einem originellen Präsent dankte Dust dem Bersenbrücker Schiedsmann gleichfalls für seinen Einsatz und empfahl dessen Stellvertreterin Henrika Oeverhaus die Einführungslehrgänge und Seminare des BDS (Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen),die das nötige Rüstzeug für dieses verantwortungsvolle Ehrenamt vermitteln. Sie wolle ihre beruflichen Erfahrungen als Polizistin mit in ihre ehrenamtliche Arbeit einfließen lassen, erklärte die Ankumerin ihre Beweggründe. Sie tritt die Nachfolge von Peter Ackmann an, der zuvor fünf Jahre stellvertretender Schiedsmann in der Samtgemeinde war. Blumen und gute Wünsche für ihre neue Tätigkeit gab es vom Samtgemeindebürgermeister, der stellvertretende Direktor des Amtsgerichtes bedankte sich für ihre Bereitschaft, dieses Ehrenamt anzutreten. Er verpflichtete Henrika Oeverhaus für fünf Jahre als stellvertretende Schiedsfrau in der Samtgemeinde.

Schiedspersonen vermitteln hauptsächlich in nachbarschaftlichen Streitfällen, in denen es um Heckenschnitte, Baumüberhänge, Lärmbelästigung und anderes mehr geht. Wenn aus nachbarlichen Reibungspunkten heftige Streitereien werden, setzen sich die Schiedspersonen mit den Kontrahenten an einen Tisch. Unter ihrer Moderation finden die streitenden Parteien vielfach eine gemeinsame Lösung, mit der beide Seiten zufrieden sind. Unterm Strich gibt es bei einer Einigung also nur Gewinner in einem Schiedsverfahren.

 

 

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