Anspruch auf Wohngeld für alle Generationen

Eine Anfrage kann sich lohnen

Grundsätzlich können Menschen mit geringerem Einkommen Anspruch auf Wohngeld haben – egal ob sie zur Miete wohnen oder Wohnungseigentümer sind. Mit der Wohngeldreform 2016 sind die Zuschüsse deutlich erhöht worden. Eine Anfrage kann sich also lohnen.

Auf Wohngeld besteht allgemein ein Rechtsanspruch, besagt die Info-Broschüre des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit als zuständige Behörde. Diesen Rechtsanspruch haben also auch Personen, die sonst keine Sozialhilfe erhalten, bei denen die Kosten für Unterkünfte berücksichtigt werden.

Wohngeld ist eine staatliche Hilfe für Menschen mit geringem Einkommen, aber keine Sozialhilfe. 
Wohngeld ist eine staatliche Hilfe für Menschen mit geringem Einkommen, aber keine Sozialhilfe. 

Wohngeld beantragen können Menschen mit geringem Einkommen, „denn Wohnen ist kein Luxus, sondern eine Existenzfrage“, heißt es dazu in der Broschüre. Dies kann für Paare gelten, für Familien, für Alleinerziehende mit Kindern oder auch für Rentner. Gerade bei einer geringen Rente können Ansprüche auf Wohngeld entstehen. Für Alleinstehende im Rentenalter kann dies bereits bei einer Bruttorente in Höhe von rund 900 Euro oder weniger der Fall sein, für die gemeinsame Rente bei Ehepaaren liegt die Bemessungsgrenze bei rund 1200 Euro. Diese Zahlen können im Einzelfall variieren.

Neben der monatlichen Miete beziehungsweise der Belastung bei Eigentum fließen das monatliche Gesamteinkommen aller im Haushalt lebenden Personen sowie die Anzahl der Haushaltsmitglieder in die Berechnung eines Wohngeldantrages mit ein. Weitere Kriterien können beispielsweise Schwerbehindertenausweise und Pflegegrade sein. Aufgrund der vielen und unterschiedlichen Faktoren sind pauschale Berechnungen kaum möglich, jeder Antrag wird von der Wohngeldstelle individuell geprüft.

Familien mit Kindern können zusätzlich zum Wohngeld auch Anträge stellen, um Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket zu erhalten. Familien können so durch Geld- oder Sachleistungen bei eintägigen Schulausflügen und mehrtägigen Klassenfahrten, Schulbedarfspaketen, Lernförderung, Mittagsverpflegung in Kitas und Schulen, Schülerbeförderungskosten sowie Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben unterstützt werden.

Wohngeld und Anträge auf Leistungen für Bildung und Teilhabe sind staatliche Hilfen für Menschen mit geringem Einkommen, allerdings keine Sozialhilfe. Viele Leute wissen gar nicht, dass sie diese Hilfe in Anspruch nehmen können aufgrund ihres niedrigen Einkommens, wissen die zuständigen Sachbearbeiter aus Erfahrung. Eine Anfrage bei ihnen kann sich lohnen, empfehlen sie.

Wohngeldanträge und Anträge auf Leistungen für Bildung und Teilhabe gibt es in den Rathäusern der Nordkreiskommunen wie etwa im Rathaus der Samtgemeinden Bersenbrück und Artland sowie in den Gemeindebüros der Mitgliedsgemeinden, gleichfalls in den Rathäusern in Bramsche und Wallenhorst, außerdem auch in der Außenstelle für Maßarbeit in Bersenbrück, Am Bahnhof 15. Die Wohngeldanträge werden vor Ort in den sechs Nordkreiskommunen bearbeitet, die Bearbeitung für Anträge auf Leistungen für Bildung und Teilhabe übernimmt die Außenstelle für Maßarbeit in Bersenbrück.

 

 

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Seniorenwegweiser für die Samtgemeinde Bersenbrück

Nach dem Familienwegweiser gibt es jetzt auch einen Seniorenwegweiser „Älter werden in der Samtgemeinde Bersenbrück“. Die Broschüre enthält wichtige Informationen und Anlaufadressen, die besonders auf ältere Menschen zugeschnitten sind.

Der neue Seniorenwegweiser der Samtgemeinde enthält wichtige Anlaufadressen zu vielen Lebensbereichen im Alter – ein gutes Angebot, finden Gabriele Linster und Horst Baier.
Der neue Seniorenwegweiser der Samtgemeinde enthält wichtige Anlaufadressen zu vielen Lebensbereichen im Alter – ein gutes Angebot, finden Gabriele Linster und Horst Baier.

 

Dabei geht es um Angebote im Freizeit- und Bildungsbereich oder auch um bürgerschaftliches Engagement. Ehrenamt, Mobilität, Wohnen und Wohnraumberatung sind weitere Stichworte, zu denen die wichtigsten Adressen für die Samtgemeinde aufgelistet sind. Pflegebedürftigkeit und Versorgung im Rahmen dementieller Erkrankungen bis hin zu Hospizeinrichtungen sind zusätzliche Themen, zu denen relevante Einrichtungen und Ansprechpartner im Seniorenwegweiser verzeichnet sind.

„Im Seniorenwegweiser sind zentrale Institutionen für viele Lebensbereiche im Alter übersichtlich notiert, eine erste Orientierungshilfe bei der Suche nach passender Unterstützung in der Samtgemeinde Bersenbrück“, erläutert Samtgemeindebürgermeister Dr. Horst Baier die handliche Broschüre. „Hinter jeder aufgelisteten Adresse stehen Fachleute und kompetente Ansprechpartner, die dann bei gezielten Anfragen weiterhelfen“, ergänzt die Seniorenbeauftragte Gabriele Linster.

Darüber hinaus ist das Seniorenservicebüro im Rathaus selbstverständlich auch weiterhin Anlaufstelle für Nachfragen rund um das Leben im Alter. Hier gibt es auch den Seniorenwegweiser ebenso wie in den Gemeindebüros in Alfhausen, Ankum, Eggermühlen, Gehrde, Kettenkamp und Rieste – natürlich kostenlos.

 

 

 

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