Mediensprechstunde für Senioren und mit Berufsschülern

Seit einigen Monaten gibt es den Seniorentreff in der Bibliothek des Medienforums in Bersenbrück. An jedem zweiten Donnerstag im Monat kommen interessierte ältere Menschen in die Bibliothek, um sich miteinander über aktuelle Lese- und Hörbuch-Lektüre auszutauschen und Aktuelles zur Ausleihe diverser Medien von Bibliothekarin Jeannette Hammel zu erfahren.   Der Seniorentreff in der Bibliothek ist übrigens eine Kooperation mit dem Seniorenbüro der Samtgemeinde Bersenbrück.

Die Mediensprechstunde für Senioren in der Bibliothek kommt gut an.
Die Mediensprechstunde für Senioren in der Bibliothek kommt gut an.

 

Natürlich gibt es nicht nur klassische Bücher und Zeitschriften in der Bücherei, auch der Zugang zu digitalen Medien ist hier möglich. Neben den Computern vor Ort können zum Beispiel auch private Tablets, Laptops oder Handys für die digitale Ausleihe, die sogenannte „Onleihe“ genutzt werden. Das Interesse an der digitalen Vielfalt ist allerdings gelegentlich größer als das vorhandene Wissen um die technischen Möglichkeiten und deren individuelle Nutzung.  Auch dafür gibt es in der Mediensprechstunde eine Lösung. 

 Schülerin Angelina Ziethen erläutert Günter Trauzettel und Gertrud Kofoth Funktionen auf dem Smartphone.
Schülerin Angelina Ziethen erläutert Günter Trauzettel und Gertrud Kofoth Funktionen auf dem Smartphone.

 

Schülerinnen und Schüler der Altenpflegeklasse an den Berufsbildenden Schulen in Bersenbrück helfen in dieser Stunde den Senioren und Seniorinnen im Eins-zu-Eins-Gespräch, Zugang zu den diversen digitalen Geräten zu finden und deren Funktionen kennenzulernen. Das kann dann auch mal der E-Reader sein, auf dem Bücher quasi digital gelesen und umgeblättert werden oder auch eine Einführung in die Nutzung eines Fahrrad-Navigationsgerätes mit GPS-System. Manche Senioren bringen schon Vorwissen und Kenntnisse mit und es geht mehr um die Lösung spezieller Probleme als um digitale Grundlagen – aber beides ist möglich.

In der Mediensprechstunde finden sich alte und junge Menschen zu einer Symbiose zusammen, die miteinander ins Gespräch kommen und voneinander lernen können. Die einen ganz konkret im Bereich digitaler Möglichkeiten, die anderen sammeln Erfahrungen für ihren späteren Beruf.

Inge Dobelmann und Maria Wallmann-Blome schauen Schülerin Anna-Lena Graebner am Computer über die Schulter.
Inge Dobelmann und Maria Wallmann-Blome schauen Schülerin Anna-Lena Graebner am Computer über die Schulter.



Auch die Bibliothekarin ist bei der Mediensprechstunde mit von der Partie, wenn sie etwa anschaulich erklärt, was sich hinter dem Begriff „Fake News“ verbirgt und mit welchen Mitteln man den möglichen Wahrheitsgehalt solcher Nachrichten ermitteln kann.

Grundsätzlich sind Beschreibungen und Erklärungen digitaler Medien allerdings eher für das Verständnis junger Leute geschrieben, bemängeln die Senioren die oft kompliziert formulierte Anwender-Software. Das sollte für Nutzer im hohen Alter einfacher sein. Das persönliche Gespräch mit direkter Erklärung und anschaulichem Zeigen ist da schon sehr hilfreich. Und die Möglichkeit einer Wiederauffrischung nach zwei Wochen bei der nächsten Mediensprechstunde ist eine gute Perspektive.

„Wir freuen uns grundsätzlich über jedes Interesse von Menschen im Seniorenalter an Medien aller Art“, sagt die Seniorenbeauftragte Gabriele Linster, die sich ebenso wie Jeannette Hammel auch über neue Gesichter beim Seniorentreff freut.

 

 

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Kunst im Ruhestand : Gemälde von Hermann Karl Brockmeyer im Bersenbrücker Rathaus

In der Wechselausstellung Kunst im Ruhestand sind diesmal großformatige Ölgemälde zu sehen. Gemalt, beziehungsweise mit dem Spachtel auf Leinwand aufgetragen hat sie Hermann Karl Brockmeyer. Der 78-jährige aus Fürstenau-Höne malt seit Kindertagen mit Begeisterung und hat dieses Hobby als Autodidakt so verfeinert, dass es für Betrachter kaum vorstellbar ist, das dieser talentierte Maler keine Kunstschulen und Malkurse besucht hat. Erster Samtgemeinderat Andreas Güttler und die Seniorenbeauftragte Gabriele Linster zeigten sich sichtlich beeindruckt von Brockmeyers Gemälden.

Gabriele Linster und Andreas Güttler sind beeindruckt von Hermann Karl Brockmeyers Gemälden.
Gabriele Linster und Andreas Güttler sind beeindruckt von Hermann Karl Brockmeyers Gemälden.

 

Die Liebe zu seiner Heimat und zu deren Besonderheiten finden sich in vielen Motiven Brockmeyers wieder. Außerdem fasziniert ihn seit einigen Jahren auch die malerische Darstellung von kosmologischen Phänomenen, die er mit starken Ölfarben interpretiert. Als Spross und Erbe eines landwirtschaftlichen Betriebes stand schon sehr früh fest, dass dies bereits in der Schule klar erkannte künstlerische Talent nur im Freizeitbereich ausgelebt werden konnte. Die Begeisterung für die Malerei und die ebenso künstlerisch ausgefeilte wie leidenschaftliche Arbeit mit Pinsel, Spachtel, Farben und Leinwand wurde dadurch womöglich noch intensiver. Hermann Karl Brockmeyer hat seine Werke bereits in verschiedenen Ausstellungen gezeigt und ist Mitglied im Fürstenauer Kunstverein Wir.

Gerne dürfen sich auch andere Künstler und Künstlerinnen bei der Seniorenbeauftragten melden, die ihre Werke für acht Wochen im Rathaus zeigen möchten. Grundbedingung ist allerdings, dass sie Senioren sind, also nicht mehr im Berufsleben stehen. In diesem Fall ist das erreichte Alter also eher eine Eintrittskarte als ein Ausschlussprinzip. Gabriele Linster ist erreichbar unter Telefon: 05439/ 962 153 und per E-Mail: linster [AT] bersenbrueck [PUNKT] de.

 

 

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