Ankumer Schützenverein setzt zukunftsweisende Impulse

Änderungen beim Kaiserschießen, neuer Festwirt, Modernisierungen, sportliche Erfolge und mehr

Die überraschend gelungene Wiederbeschaffung einer historischen Fahne setzte der jüngst stattgefundenen Mitgliederversammlung des Schützenvereins Ankum einen kaum vergesslichen Stempel auf (⇒ Bericht),doch auch vorab dieses Ereignisses bot die gut besuchte Versammlung im See- und Sporthotel, im Beisein der Majestät Gerd der V. Wöllermann eine Reihe interessanter Neuigkeiten.

So wird bei der diesjährigen Ferienspaßaktion erstmals ein Ferienspaß-König ermittelt. Das Kaiserschießen, welches bislang im Rhythmus von 25 Jahren stattfand, soll sich mit Terminen in den Jahren 2018, 2024 und 2029 mithin auf einen 5-Jahresrhythmus einpendeln. Die Bauarbeiten zur Einhausung des 100-Meter-Stands (⇒ Bericht),  zu deren Gelingen die Mitglieder des Vereins schon mehr als 1000 Arbeitsstunden beitrugen und die noch viel “Manpower” erforderlich machen werden, liegen gut im Zeitplan und lassen eine Inbetriebnahme pünktlich zum Weihnachtsschießen erwarten.

Ankums Schützenverein schaut gut aufgestellt in die Zukunft. Im Bild von links Sekretär Stefan Kempe, Präsident Hermann Lünnemann, Majestät Gerd der V. Wöllermann

Ankums Schützenverein schaut gut aufgestellt in die Zukunft. Im Bild von links Sekretär Stefan Kempe, Präsident Hermann Lünnemann, Majestät Gerd der V. Wöllermann

 

Mit den Baumaßnahmen geht eine konsequente Modernisierung der Schießanlagen einher, die laut Einschätzung des Präsidenten Hermann Lünnemann auch zur Absicherung und zum Ausbau der derzeit sehr guten sportlichen Erfolge des Vereins beitragen werde. Nebenher konnte man mit der Unterstützung der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und der Volksbank Osnabrück die Anschaffung neuer Luftgewehre finanzieren, die vor allem von der Jugendschießgruppe genutzt werden sollen.

Da bis zum Abschluss der Bauarbeiten am 100 Meter-Stand gleichwohl noch viel Engagement der Vereinsmitglieder erforderlich sei, richtete der Präsident an die Schützenbrüder abermals die Bitte, sich aktiv einzubringen. Zur Abstimmung eigne sich eine unkomplizierte Rücksprache mit einem Vorstandsmitglied.

Mit Blick auf das diesjährige Schützenfest notierte Hermann Lünnemann einen Festwirtwechsel. Man sei mit dem Zeltbetrieb Beckmann, welcher seit Jahren auch das Ankumer Oktoberfestzelt stellt, einig geworden. Das Schützenfestzelt werde insgesamt attraktiver gestaltet, der Bierpreis steigt dezent um 0,10 € pro Glas. Zum Ausgleich des beim Fest noch nicht nutzbaren 100-Meter-Standes werde es ein Schießkino geben (⇒ Festablauf).

Seinen Bericht abschließend dankte Hermann Lünnemann allen Vorstandsmitgliedern für die intensiven Einsatz im zurückliegenden Jahr und seinem Vorgänger Theo Dückinghaus für die perfekt gelungene Amtsübergabe. Anschließend und vorab der von der Versammlung erteilten Entlastung des Vorstandes gab Hayo Wilbers als Kassierer einen umfassenden Überblick über die stabile Kassenlage des Schützenvereins.

Die Mitgliederversammlung des Schützenvereins Ankum war wie stets gut besucht

Die Mitgliederversammlung des Schützenvereins Ankum war wie stets gut besucht

 

Direkt vergnüglich, und dieses durchaus mit gutem Grund, gab der Schießwart Christian Steffen zwischenzeitlich einen Überblick über die sehr beachtlichen sportlichen Erfolge der Schützinnen und Schützen, die sich hier nur knapp skizzieren lassen:

In den Einzelbewertungen des Schützenkreis Nordwest erreichten die Ankumer Jungschützen Jan Lagemann (Gruppe 1 - 199.33 Punkte),Frauke Dierker (Gruppe 1 - 199.33 Punkte und Gruppe 2 - 199.66 Punkte) und Carsten Schröder (Gruppe 3 - 199.00 Punkte) erste Platzierungen und auch Hendrik Wilmering bot mit 198.66 Punkte beachtliche Schießerfolge.

In der Gruppenwertung erreichten die Jungschützen an allen vier Staffeltagen in der Zeit vom 29.10.2016 bis 11.02.2017 jeweils den ersten Platz. Auch in der Schützenklasse räumten die Ankumer ab: In der “Auflage 1” eroberte Ankum II mit deutlichem Abstand den ersten Platz, in der “Auflage 2” erreichte Ankum III den zweiten Platz, in der “Auflage 9” steht Ankum IV auf dem Platz gleich hinter dem Erstplatzierten. Die Schießgruppe Ankum I erreicht nun schon seit 14 Jahren regelmäßig obere und oberste Tabellenplätze.

Aus Sicht des Schießwartes, wie auch nach Meinung anderer Vorstandsmitglieder, lassen sich die Erfolge grundlegend zum persönlichen Einsatz der Aktiven vor allem auf den hohen technischen Standard des Vereins zurückführen. Da mitunter aber auch Nachwuchssorgen spürbar werden, erging an alle jugendlichen Interessenten die Einladung, beim regelmäßigen Trainingsabend (jeweils Donnerstags 18 Uhr) einmal reinzuschnuppern und die eigene Begabung unter Anleitung geübter Schützen zu testen.

 

 

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Schützenverein Ankum