Gemeinderat Ankum am 22. Juni 2017: Ankums Logo, Ankums See, Frühstücksflaute, Wohnmobile und mehr

In seinem Bericht über die zweite Sitzung des Ausschusses für regionale Wirtschaft, Marketing und Tourismus am 12. April vollzog Johannes Billenkamp (UWG) als Vorsitzender im Thema desmanchen überholende Zeitsprünge, denn jener Sitzung folgte längst eine weitere, welche gemäß üblichen Veranstaltens aber erst in der nächsten Gemeinderatssitzung zu behandeln sein wird und hierbei dann mutmaßlich neuerlich vorwärts gewandte Zeitsprüngen ausgesetzt ist. Als schädlich erwies sich dieses durchaus geschäftsübliche Berichtsgebaren in der jüngsten Gemeinderatssitzung gleichwohl nicht, denn mit dem Bericht zur Ausschusssitzung am 12. April verbanden sich keinerlei Beschlussanträge und solche resultierten auch weiterhin nicht aus der retrospektiv prospektiven Berichterstattung. Dem Bericht folgend resümierte der Bürgermeister: “Ja, wenn nichts zu beschließen ist, können wir auch nicht weiterhelfen!”

Johannes Billenkamp berichtete von einem Unternehmerfrühstück, welches vom Ausschuss begleitet wurde und einem “spannenden Vortrag” zum Thema “Cyberkriminalität, ein Risiko für Unternehmen” bot, trotzdem aber nicht als Erfolg zu verbuchen ist, weil die Unternehmer dem Termin mehrheitlich fernblieben.

Wie nach einer Sitzung des Ausschusses am 14. Juni bereits berichtet werden konnten (⇒ Bericht),empfiehlt der Ausschuss eine landschaftplanerische Überarbeitung des Geländes am Ankumer See, wobei eine Optimierung angestrebt und auch der Bereich im Übergang zum Schützenplatz am Brunning einbezogen werden soll. Berücksichtigt werden sollen weiterhin die Bauplanungen des Investors Georg Dobelmann, die Absichten des Heimatvereins zum Wiederaufbau der Wassermühle, die Idee einer Wasserfontäne und Aspekte der Barrierefreiheit. Ein Beschluss hierzu konnte (wegen fehlender Agenda-Tauglichkeit) jedoch noch nicht gefasst werden.
Intensiv und weitestgehend abschließend befasste sich der Ausschuss auch mit dem Erwerb und der Weitergabe von Marketingprodukten mit dem neuen Ankumer Logo (⇒ Bericht).

Interessante Mitteilungen gab es danach zum in Ankum sehr erfolgreichen Wohnmobilstellplatz, dem auch in Bewertungsportalen eine gute Qualität bescheinigt wird. Im aktuell noch nicht abgeschlossenen ersten Halbjahr 2017 gab es bereits 260 Buchungen, in der gesamten Saison 2016 waren es 360. Joachim Bosse, der als Bürgervertreter im Ausschuss tätig ist, kam zudem auf die Idee, die Einkaufsquittungen der Stellplatznutzer zu sammeln. In dieser Weise wurde ermittelt, dass jeder Wohnmobilist etwa 49 € pro Besuch in Ankum ausgibt, hochgerechnet aufs Jahr käme man so auf einen Betrag zwischen 40.000 € - 60.000 €.
Aktuell werde in Zusammenarbeit mit dem Bauausschuss an Plänen zur Erweiterung der Stellflächen gearbeitet. 4 Plätze könnten hinzukommen, die Kosten hierfür wären bei etwa 10.000 € anzusiedeln.

Im Anschluss an den Bericht des Vorsitzenden erfragte der Ratsherr Ralf Gramann (GRÜNE) den aktuellen Stand in den Planungen zur Schaffung eines Reitplatzes am See, im Bereich des Bolzplatzes, der gemäß zurückliegender Planungen zu einem Multifunktionsplatz werden könne. Michael Wübben teilte dazu als Verwaltungsvertreter mit, dass noch kein Bauantrag in dieser Sache eingereicht worden sei.

Die Ratsherrin Dr. Mechthild Kampmeyer (UWG) stellte noch heraus, dass über Tankstellen für E-Mobile nachgedacht werde. Doch schon in der Ausschusssitzung war angemerkt worden, dass die Einrichtung solcher E-Tankstellen auch im Interesse einiger Unternehmen liegen könnte und man hatte überlegt, sich diesbezüglich auch mit der HaseEnergie “kurzzuschließen”.

 

Weitere Berichte zur Gemeinderatssitzung am 22.06.2017

 

 

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