Gemeinderat Ankum am 22. Juni 2017: Paradestück Ausbau Grovener Straße

Die Mitarbeiter der Verwaltung in der Gemeinde Ankum standen noch nie im Verdacht, ihre Arbeitszeit bei einer Tasse Tee zu vertrödeln oder zwischen Aktendeckeln Versäumnisse zu horten. Nun legten sie ein weiteres Paradestück ihrer amtlichen Kompetenz und Beharrlichkeit vor.

Wie Michael Wübben beschrieb, sei es über die Jahre stetig schwieriger geworden, finanzielle Mittel für den ländlichen Wegebau zu erhalten. So habe man sich für den Ausbau der Grovener Straße zwar beim Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) um einen Zuschuss beworben, sei als Zweitplatzierter aber leer ausgegangen. Doch im Ankumer Rathaus blieb man ebenso hellhörig wie hartnäckig, stellte zu rechten Zeit einen zweiten Antrag und landete einen Treffer. Nun wird für den Ausbau der Grovener Straße ein Landeszuschuss in der Höhe von 50,06 % der Bruttokosten gewährt, der voll auf die Anliegerbeiträge angerechnet werden kann. Die Gesamtbaukosten wurden mit 372.000 € veranschlagt, nach Abzug der Zuschusses verbleiben nun noch etwa 187.000 €.

Die Sache hat aber einen Haken: Das Landesgeld fließt nur, wenn der Bau einschließlich aller Bauabnahmen bis zum 31. Oktober dieses Jahres über die Bühne geht. Michael Wübben gab sich diesbezüglich aber sehr zuversichtlich, zumal alle Beteiligten jetzt schon sehr engagiert und schnell gearbeitet hätten. Wegen der gegebenen zeitlichen Enge wird auch die Anliegerversammlung nun sehr kurzfristig stattfinden.

 

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