Klare Linie: Andreas Hettwer will Ankums Bürgermeister werden

Er will die Mehrheitsverhältnisse im Rat der Gemeinde Ankum geändert sehen und er will Ankums neuer Bürgermeister werden. So nimmt das Gespräch mit dem Spitzenkandidaten der CDU Ankum den Anfang. Dass die CDU nach dem Desaster bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren gleichwohl nicht einfach so aus der Oppositionsrolle heraus kommt, dass weiß Andreas Hettwer. Illusionen scheinen ihm nicht zu liegen, anders als das Selbstbewusstsein mit dem er auftritt.  Gemeinsam mit dem aufgestellten Team der CDU-Kandidaten sei ein Wechsel der Mehrheiten zu schaffen. „Gemeinsam“, dieses Schlagwort sagt er noch oft in dem Gespräch. Damit meint er gemeinsam im Team der CDU und in der von ihm angestrebten Arbeit im Rat der Gemeinde Ankum auch ein Gemeinsam mit den Ratsmitglieder anderer Fraktionen, wie auch mit den Menschen, Gruppen und Vereinen im Dorf. An der Zukunft der Gemeinde wolle die CDU konzentriert arbeiten, an einer guten Zukunft. Klare Vorstellungen hierzu bringt er mit und wenn er darüber spricht, spürt man auch so etwas wie Leidenschaft.

Städtebaulich brauche Ankum klare Linien, sagt der Bauingenieur aus dem Architektenbüro. Klare und durchdachte Linien bei der Entwicklung der Flächen samt der Planung neuer Wohngebiete mit Einbeziehung der Bedürfnisse junger wie älterer Bürger gleichermaßen. Es sei in Ankum schon auf einem guten Weg, dass sich in alther bestehenden Wohngebieten eine neue Mischung der Generationen ergibt. Neue Wohngebiete brauchten da eine Anbindung, eine ideelle wie auch verkehrstechnisch praktische.

Verkehrstechnisch, dazu passt thematisch der Schülertransport mit den Bussen, hier ergäben sich noch viele Schwachpunkte, an denen man arbeiten könne und müsse. So kommt er wie mitgefahren im Bus zu den Schulen, deren Weiterentwicklung ihm ein Anliegen ist. Nicht nur baulich und hinsichtlich der Gebäudenutzung. Gemeinsam mit dem Gymnasium in Bersenbrück, den berufsbildenden Schulen und mit Hinzunahme der handwerklichen Betriebe sei ein Konzept zu entwickeln, um den Schülern aus Ankum einen guten Zugang und Einstieg zu ermöglichen. Wie dieses konkret auszusehen habe, da hat er vielleicht Ideen, will diese aber nicht kundtun. Nichts der Entwicklung eines Konzeptes und dem Kommen der Vorschläge der dann Beteiligten vorwegnehmen. Kommt da die junge Führungspersönlichkeit durch, die von der CDU im Bauingenieur erkannt und danach viel gepriesen wurde ?

Zum Ingenieur seines Fachgebiets gelangen unvermeidbar auch Fragen zum Thema Stromtrasse, ein für die Bürger sehr wichtiges Thema der kommenden Jahre. „Ankum ist ein Erholungsort in einem Erholungsgebiet“, betont er sofort. Dieser Aspekt sei bislang viel zu wenig angesprochen worden. Die Gemeinde Ankum wäre gut beraten mit einem Gutachten prüfen zu lassen, welche Auswirkungen eine Stromtrasse auf die Umwelt, die Landschaft mit ihren Biotopen und auch auf den Tourismus habe.

Tourismus? Da wiederum kommen Gedanken an die Pläne zur Nutzung des brachliegenden Bahnhofgeländes in Ankum auf. Ob nun ein neu auf den Weg gebrachter Güterverkehr, eine Nutzung der Schienenstrecke für touristische Zwecke oder der von der CDU als Idee vorgeschlagene Dienstleistungspark, man müsse alle Alternativen wie auch die Initiativen der Privatwirtschaft sorgfältig durchdenken. Ein pauschaler Ausschluss von Möglichkeiten sei sicherlich kein guter Weg. Mithin sei es die Gemeinde Ankum, die letztlich über die Nutzung zu entscheiden habe und an dieser Entscheidungshoheit sei nicht zu rühren.

Solche Entscheidungshoheit fehlt beim Thema B 214 im Verlauf der Gemeinde Ankum. Doch man müsse bei allen Planungen zuerst und durchgehend die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer, vor allem der jüngsten ins Auge fassen. Unterm Dach dieser Zielsetzung ließe sich auch über einen Kreisel oder eine andere Verkehrsführung in der Anbindung der Alfhausener Straße nachdenken. Und wenn man als Gemeinde selbst keine Entscheidungshoheit habe, so sei mit Nachdruck und stetig auf die zuständigen Verwaltungen einzuwirken. 

Abschließend dann noch, denn all die Ideen und Anregungen des Andreas Hettwer lassen sich an dieser Stelle nicht ausführen, sei sein Wunsch nach deutlich verbesserten Richtlinien im Bereich der Vereinsförderung notiert. Die in Ankum bemerkenswerte und sehr gute Arbeit der Vereine, die auch viel zur Lebensqualität in Ankum beitrage, müsse verlässlich auf eine für Jahre definierte Förderung bauen können. Im Nachdenken über die Vereine kommt ihm auch die Feuerwehr in den Sinn, die deutlich mehr Beachtung verdiene. Um die je aktuellen Belange der Freiwilligen Feuerwehr in die politische und gesellschaftliche Arbeit besser einfließen zu lassen, könne man an einen Feuerwehrbeauftragen aus der Mitte der Feuerwehr denken, der regelmäßig im Ankumer Gemeinderat ein Rederecht erhielte.

 

 

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CDU Ankum stellt neues Forum ins Netz

Noch im auslaufenden Wahlkampf zur Kommunalwahl am 11. September stellt die CDU Ankum ein Diskussionsforum ins Netz, dessen Startseite dem Besucher derzeit auch reichlich Wahlwerbung präsentiert. Nach der Wahl jedoch soll diese Werbung entschwinden und ein Forum entstehen, in dem interessierte Nutzer Diskussionen zu den Themen Kommunalpolitik, Leben in Ankum und Zukunft der Gemeinde Ankum führen können. Das Forum wird von mehreren Administratoren moderiert, womit gemeint ist, dass Beiträge erst nach einer Durchsicht freigegeben werden. Eine Anmeldung im Forum ist ab sofort möglich.

 

 

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