Schulentscheid "Jugend debattiert" vor großem Publikum in der Mensa

August-Benninghaus-Schule seit 15 Jahren beim Bundeswettbewerb aktiv

Alle 9. und 10. Klassen waren im Publikum dabei, als am vorletzten Schultag vor den Weihnachtsferien spannende Debatten in der Mensa der August-Benninghaus-Schule geführt wurden, um die vier Schulbesten im diesjährigen Wettbewerb „Jugend debattiert“ zu ermitteln. 

Seit 15 Jahren nimmt die Schule bereits an diesem Bundeswettbewerb teil. Fast alle Deutsch-Fachlehrer/innen wurden dafür eigens ausgebildet; auf Schulverbundebene konnte schon so manche Finaldebatte erreicht und gewonnen werden. Dazu wird jährlich in den Jahrgängen 8 bis 10 der Oberschule eine entsprechende Unterrichtsreihe durchgeführt, an deren Ende zunächst Klassen- bzw. Kurssieger festgelegt werden.

Emely Bussmann (9a),Luca Leon Westermann (9c),Frauke Hanzlik und Marlon Gärtner (beide 10a) sowie Louis Dückinghaus, Domenic Große-Starmann, Mattias Schwarz und Luca Niklas Weltermann (alle 10 b) gehörten zu den acht Finalisten.

Jetzt traten wieder die besten Debattantinnen und Debattanten vor großem Publikum und einer Jury aus Projektlehrkräften zum diesjährigen Schulentscheid an: Emely Bussmann (9a),Luca Leon Westermann (9c),Frauke Hanzlik und Marlon Gärtner (beide 10a) sowie Louis Dückinghaus, Domenic Große-Starmann, Mattias Schwarz und Luca Niklas Weltermann (alle 10 b) gehörten zu den acht Finalisten.
 
In zwei spannenden Debatten ging es um die Frage: „Sollen Jugendliche schon ab 15 Jahren Moped fahren dürfen?“ Da diese Maßnahme in drei Bundesländern tatsächlich bereits im Modellversuch getestet wird und viele Oberschüler /innen auf dem Land von einer größeren Mobilität träumen, wies das Thema Aktualität auf. Klar, dass sich die Contra-Seite zumindest auf den ersten Blick schwer tat, bei den Zuhörenden zu punkten. 
 
Beide Debatten waren gut vorbereitet worden und hoben unterschiedliche Aspekte hervor. Während es in der ersten Runde vor allem um eine größere Mobilität auf dem Land und die Frage des Tunings und der zunehmenden Gefahr im Straßenverkehr ging, kam im zweiten Durchgang als neuer Gedanke der Umweltschutz hinzu.
 
Besonders die Contra-Seite betonte, dass man kleine Entfernungen durchaus mit dem Fahrrad oder in Fahrgemeinschaften zurücklegen könne. In beiden Debatten spielte übrigens der Sicherheitsaspekt eine große Rolle, wobei jedoch unterschiedliche Standpunkte vertreten wurden, wie die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht werden könnte.
 
Alle Debattanten hatten übrigens erst kurz vor der Debatte erfahren, ob sie die Pro- oder Contra-Seite anwaltlich vertreten sollten. Sie mussten sich deshalb im Vorfeld argumentativ auf beide Seiten vorbereiten. 

Die fünfköpfige Jury aus geschulten Projektlehrkräften bewertete jeweils alle Kandidaten nach den Kriterien Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksvermögen und Überzeugungskraft. Nach einer Bedenkzeit erhielten alle Debattanten eine persönliche Rückmeldung und einen Tipp für zukünftige Debatten.

Die fünfköpfige Jury aus geschulten Projektlehrkräften bewertete jeweils alle Kandidaten nach den Kriterien Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksvermögen und Überzeugungskraft. Nach einer Bedenkzeit erhielten alle Debattanten eine persönliche Rückmeldung und einen Tipp für zukünftige Debatten. 
 
Im Regionalentscheid Ende Januar in Bersenbrück wird die August-Benninghaus-Schule vertreten werden von Emely Bussmann (1. Platz),Louis Dückinghaus (2. Platz),Domenic Große-Starmann (3. Platz) und Luca Niklas Weltermann (4. Platz).
 
Die schicken gelben Debattierpulte wurden der Schule übrigens von der  Kreissparkasse Bersenbrück gesponsert. Diese unterstützt die Oberschule sowie die Gymnasien in Bersenbrück und Bramsche seit Jahren nachhaltig bei der Durchführung des Wettbewerbes „Jugend debattiert“.

 

 

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Mitteilung der August-Benninghaus-Schule
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