Zwischen Karneval und Halloween

Europa-Union zeigt neue Ausstellung mit Schülerarbeiten im Kreishaus

Egal ob Schützenfest oder Public Viewing – Europäer haben über Jahrtausende kulturelle Bräuche entwickelt und behalten. Wie bunt Europas Kultur ist und wie Schülerinnen und Schüler aus Landkreis und Stadt Osnabrück sich mit ihr auseinander setzen, zeigt vom 10. bis 20. Oktober eine neue Ausstellung im Kreishaus am Schölerberg.

Europa-Union zeigt neue Ausstellung mit Schülerarbeiten im Kreishaus

Die gezeigten Arbeiten entstanden alle im Rahmen des 64. Europäischen Wettbewerbs. „In Vielfalt geeint. Europa zwischen Tradition und Moderne“ – das war das diesjährige Motto des ältesten und größten Schülerwettbewerbs in der Bundesrepublik. Insgesamt nahmen bundesweit über 85.000 Menschen zwischen 6 und 21 Jahren teil. Die besten von ihnen wurden vom Schirmherrn des Wettbewerbs, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, in dessen Amtssitz Schloss Bellevue in Berlin empfangen.

Für die Europa-Union Deutschland, Kreisverband Osnabrück Stadt und Land e.V., bietet der Wettbewerb auch eine schöne Gelegenheit, zu zeigen, dass die Teilnehmenden der Region sich nicht hinter anderen zu verstecken brauchen. Mit insgesamt 1.000,- € prämierte der Verein die drei besten Arbeiten, die zwischen Quakenbrück und Glandorf entstanden sind. „In diesem Jahr haben wir sogar zusätzlich drei Sonderpreise vergeben, weil sich die Jury nicht so recht einigen konnte“ verrät Tiemo Wölken.

Der SPD-Europaparlamentarier ist seit September der Vorsitzende des Europa-Unions-Kreisverbandes. Besonders freut er sich über die Arbeiten, die zur Sonderaufgabe „In Europa angekommen – und nun?“ entstanden sind. Hier hatten sich unter anderem angehende Pädagoginnen und Pädagogen einer Klasse des Berufsschulzentrums am Westerberg (BSZW) mit einer so genannten Sprintklasse zusammengetan. Das sind Schulklassen, in denen Flüchtlinge auf das Leben in Deutschland vorbereitet werden. Aus der Zusammenarbeit entstanden hier unter anderem ein „Wunschbaum-Puzzle“ oder ein spektakuläres Kochbuch.

Der Europäische Wettbewerb ruft jedes Jahr Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen und Schulformen dazu auf, sich auf kreative Art und Weise mit aktuellen europäischen Themen auseinanderzusetzen. Ob Plakate, Collagen, Filme, Texte oder Figuren – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt!

Das ist auch im Schuljahr 2017/2018 so, und auch im kommenden 65. Europäischen Wettbewerb hat die Europa-Union in der Region ihre Preise ausgeschrieben. Das Thema im aktuellen Wettbewerb lautet „Denk mal – worauf baut Europa?“ Gemeint ist damit sowohl das geschichtliche Bauwerk als auch das digitale Erbe. Schließlich entstehen Denkmäler nicht mehr nur in Stein, sondern auch in Bits und Bytes.

Sich 2018 zu beteiligen, ist für die Region Osnabrück besonders wichtig, meint der EU-Abgeordnete Wölken: „Schließlich trägt das Osnabrücker Rathaus, genau wie das von Münster, das Kulturerbesiegel der Europäischen Union. Und die Erinnerung an den 30-jährigen Krieg sollte gerade 2018, exakt 400 Jahre nach seinem Beginn, besonders sein.“
Die Ausstellung der aktuellen regionalen Beiträge ist übrigens kostenlos und während der Öffnungszeiten des Kreishauses am Schölerberg zu besuchen.

Weitere Infos zum Europäischen Wettbewerb, zur neuen Ausschreibung und zu anderen europäischen Themen gibt es im Europe Direct Informationszentrum Landkreis Osnabrück, am Schölerberg 1, 49082 Osnabrück, Telefon 0541/501-3065 oder im Internet unter www.europe-direct-osnabrück.de.

 

 

 

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Mitteilung Landkreis Osnabrück, zugegangen per eMail über den Presseverteiler

 

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 Bilder Landkreis Osnabrück/ Henning Müller-Detert

Landkreis Osnabrück erhält das Zertifikat „Familiengerechter Kreis“

Vor gut zwei Jahren hatte der Kreistag beschlossen, sich am Audit „Familiengerechter Kreis“ zu beteiligen. Nun erhielt der Landkreis Osnabrück das Zertifikat durch den Verein „Familiengerechte Kommune“.

Familienförderung ist für den Landkreis und seine 21 Mitgliedskommunen seit Jahren ein zentrales Thema. Umgesetzt wird sie durch Politik und Verwaltung in zahlreichen Bereichen. Das Audit ist nun ein Planungs- und Führungsinstrument, um die gesamte Familienpolitik systematisch weiter zu entwickeln. Zu den Handlungsschwerpunkten gehören etwa Bildung und Erziehung, Beratung und Unterstützung, Wohnumfeld und Lebensqualität, Senioren und Generationen. Einen wichtigen Beitrag leistet das „Bündnis für Familien“, das sich mit zahlreichen Unternehmen für die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf engagiert.

Landrat Michael Lübbersmann (vorne, fünfter von rechts) nahm das Zertifikat „Familiengerechter Kreis“ entgegen.
Landrat Michael Lübbersmann (vorne, fünfter von rechts) nahm das Zertifikat „Familiengerechter Kreis“ entgegen.

 

Für Landrat Michael Lübbersmann ist es wichtig, dass mit einem Blick von außen weitere Impulse für die Arbeit gegeben würden. Schließlich sei Familiengerechtigkeit mittlerweile ein Standortfaktor für Unternehmen und Kommunen. „Für die Themen der Zukunft braucht es eine Vision, kluge Strategien und pragmatische Handlungskonzepte, die immer das Ziel im Blick haben, die Menschen zu erreichen“, betonte der Landrat.

Verliehen wird das Zertifikat durch den Verein „Familiengerechte Kommune“. Dieser zeichnet Städte, Gemeinden und Landkreis für Konzepte aus, die Familiengerechtigkeit vor Ort fördern. „Familiengerechtigkeit ist das Fundament zukunftsfähiger Kommunen“, sagte die Vorsitzende Kirsten Witte.

Im Juli 2015 hatte der Kreistag die Teilnahme am Audit „Familiengerechter Landkreis“ beschlossen. In der Folge wurde die Familienpolitik des Landkreises unter Mitwirkung zahlreicher Akteure wie Politik, Bürgermeistern, Stiftungen und Hochschulen analysiert und bewertet. Den Aktivitäten liegt ein gemeinsam erarbeiteter Familienbegriff zugrunde: „Familie bedeutet emotionale Bindung in der Vielfalt der Lebensbeziehungen und verankert generationsübergreifend Erziehung, Bildung, Toleranz, Solidarität und Verantwortung.“ Ende 2016 beschloss der Kreistag die Zielvereinbarungen im Rahmen des Audits. Die hier verabredeten Maßnahmen werden gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen und anderen Partnern bis Dezember 2019 umgesetzt. Zu dem Konzept gehören etwa flexible Arbeitszeitmodelle, um die Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf zu fördern. Dazu sollen Angebote für Senioren geschaffen werden, die wiederum das Zusammenleben von Jung und Alt fördern sollen.

 

 

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